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Informativer Elternabend an der Grundschule Berg

Am Mittwoch, den 19.05.2010 fand an der Grundschule Berg ein etwas anderer Elternabend statt.
Die Idee vom Elternrat, eine Informationsveranstaltung zu einem bestimmten Thema zu organisieren, war schon länger im Umlauf. So wurden verschiedene Themen benannt und eins ausgewählt, wo es zeitnah gelang einen Referenten zu gewinnen.

Es sollte der Umgang mit den neuen Medien sein, speziell waren damit der Computer und die Nutzung des Internets gemeint. Dieses Thema spricht sicherlich noch nicht alle Eltern von Grundschulkindern an. Dennoch ist es in aller Munde. Schließlich ist die Vorstufe zur Internetnutzung meist das Nintendo und das Handy: „... was sowieso schon alle Kinder aus der Klasse haben – Mama und Papa, nur ich noch nicht!“

Herr Morgenthal selbst Vater von zwei Kindern, examinierter Altenpfleger und derzeit Student des Bachelorstudienganges der Sozialen Arbeit, hatte einige Standards und Richtlinien mitgebracht und vorgetragen. Diese führten dann zwischendurch zu regen und interessanten und Diskussionen.

Es wurde deutlich, dass wir ...“aus der alten Zeit“, große Unsicherheiten im Umgang und manchmal auch in der Anwendung mit den neuen Medien haben.Dies gehört mittlerweile aber zu unserem Lebensstandard dazu und unsere Kinder wachsen darin hinein. Also müssen wir uns damit vertraut machen, damit wir unseren Kindern vertrauen können...wenn sie „chatten“, „bloggen“, „twittern“ oder einfach mal wieder im Internet spielen wollen.

Dennoch können wir uns als Eltern an ein paar festen Regeln orientieren:
1. Vereinbaren Sie feste Regeln (welche Spiele dürfen gespielt werden) im Umgang und mit der Zeit!
2. Bei PC Spielen die Alterskennzeichnung beachten und einhalten!
3. Bekunden Sie selber Interesse und spielen Sie mit bzw. lassen Sie sich das Spiel erklären!
4. Benutzen Sie PC Spiele und das Internet nicht ausdrücklich als Erziehungshilfe – so machen Sie es nur noch interessanter!
5. Benutzen Sie die Sicherheitseinstellungen im Internet!
6. Denken Sie an Ihre Vorbildrolle!
7. Achten Sie auf einen Ausgleich im realen Leben und bitte möglichst an der frischen Luft!

So, alles klar...na dann kann es ja losgehen mit unseren Kindern zu surfen, in der digitalen Welt!!!! Viel Spaß!

Cindy Witschorkäwitsch
Elternratsvorsitzende


Wir können stolz auf unsere Schule sein

Im November 2008 wurde die Grundschule Berg von einem Evaluatorenteam im Auftrag des Kultusministeriums evaluiert *1.
Dabei wurden die Meinungen der Schüler, Lehrer und der Eltern anhand eines Fragebogens erhoben. Weiterhin fanden Gespräche mit allen Schulbeteiligten sowie Hospitationen im Unterricht und Beobachtungen während des gesamten Schulalltages statt.

Viele Eltern, Lehrer und Interessierte fragten sich, was nun dabei herausgekommen ist!?

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Insgesamt wurde das Schulprogramm als sehr hochwertig angesehen. Ganz besonders zeigte sich, dass die Schüler sehr zufrieden sind und die Lehrer überdurchschnittlich ihre Arbeit verfolgen. Die Mitwirkung der Eltern (Selbsteinschätzung mittels anonymen Fragebögen) wurde ebenfalls als sehr hoch eingeschätzt.
Natürlich entging es dem Expertenteam nicht, dass es, trotz guter Ausnutzung der Räumlichkeiten, einfach an Platz fehlt. Wie wir ja alle wissen, sind bestimmte Unterrichtsstunden in das benachbarte Schulgebäude der ehemaligen Tschanterschule ausgelagert. Dieser Punkt ist nicht sehr vorteilhaft, da unsere Kinder häufiger auf ’’Wanderschaft’’ sind (z.B. Sport, Werken, Streichergruppe, Yogagruppe). Aber zu diesem Thema gibt es bereits Gespräche mit Elternvertretern, der Schul- und Hortleitung sowie dem Oberbürgermeister und den Stadträten von Eilenburg – dazu berichten wir dann im April 2009 mehr.

Weiterhin gibt es Bereiche an unserer Schule, die ausbau – und entwicklungsfähig sind, so  z.B. die Binnendifferenzierung *2 vom Lernen. Dabei sollte eine stärkere Betonung auf ein individualisiertes Lernen erfolgen. Die Differenzierung nach Leistung (Förderung von Stärken und Ausgleichen von Schwächen) wurde als sehr gut funktionierend beurteilt.

Die Schulleiterin Frau Krause wird in einer der nächsten Elternratssitzungen punktueller über das Ergebnis der externen Evaluation berichten.

*1
Im üblichen Sprachgebrauch meint Evaluation die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Objekten und Funktionen sowie Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten. Ziel von Evaluationsverfahren ist die Informationsgewinnung über Nutzen (Validierung) bzw. Entsprechung zu Erwartung oder Vereinbarung jeweiliger Funktionen (Verifizierung) sowie Effektivität und Effizienz des auf sie entfallenden Einsatzes. Evaluationen dienen damit der Wirkungsüberprüfung und stellen ein wichtiges Instrument zur Optimierung von Normen, Regeln und Prozessen dar. Evaluationsverfahren können sich sowohl auf den Kontext, die Struktur, den Prozess als auch auf das Ergebnis beziehen.

Die Evaluation von Schulen dient dem Ziel, die Qualität der schulischen Arbeit nach vorgegebenen Kriterien zu überprüfen und festzustellen. Das Ergebnis soll der Schule als hilfsreiches Arbeitsinstrument dienen.

*2
Bei der Binnendifferenzierung kommen alle planerischen und methodischen Maßnahmen der Lehrer zum Tragen, die die individuellen Unterschiede der Schüler einer Lerngruppe dahingehend berücksichtigen sollen, dass möglichst alle einen ihnen gemäßen Weg finden zur Erreichung der Lernziele im Speziellen und zur Auslotung ihrer kognitiven Potentiale im Allgemeinen.

Cindy Witschorkäwitsch
Elternratsvorsitzende der Grundschule Berg


Hier finden Sie die Mitglieder des Schulelternrates, an die Sie sich mit Fragen und Anregungen rund um die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus gern wenden können.

  © GS Berg, Tel.: 03423 608711; E-Mail: Webmaster, 04.09.2010 ^ nach oben ^